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Baum der Erkenntnis

Baum der Erkenntnis



Kommentar zum Bibelcode

Bibelcode Kontroverse und Vergleich
zwischen Bibelcode und BdE Erkenntnis

Inhalt

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Einleitung

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Was ist ein Bibelcode?

Vielen ist der Bibelcode bekannt. Publikationen von Michael Drosnin und Jeffrey Satinover haben ihn popularisiert. Computerprogramme stehen heute zur Verfügung, um mit dem Bibelcode zu "arbeiten".
Doch was ist der Bibelcode? Wir kennen durch jene Publikationen und jene zugrunde liegende statistischen Papiere nur diese eine Form von Bibelcode. Anderseits präsentiere ich hier den Baum der Erkenntnis, auch eine Art Bibelcode. Bibelcode ist also nicht gleich Bibelcode und es gibt mannigfaltige Techniken, dem Text der Bibel zusätzliche Bedeutung abzugewinnen.

Man kennt zum Beispiel die Gematria, eine Technik, die Worte mit ihrem Buchstabenwert ersetzt, und diesem wert eine bestimmte Bedeutung gibt. So ist zum Beispiel YHVH 26 wert. Zugegeben nicht gerade viel, dafür Inflationsfest. Ein anderes bekanntes Beispiel finden wir in der Offenbarung, wo wir doch "aufgerufen" werden, die Zahl des Tieres zu berechnen. Solcher Weise wurden schon viele historische Individuen und Institutionen mit dem Ruhm des Tieres versehen.

Eine anderes Beispiel ist das Akrostikon. CH steht zum Beispiel für Confoederatio Helvetica. Dem entsprechend lassen sich in der Bibel ganze Sätze als Akrostikon auffassen, oder umgekehrt, ein einzelnes Wort als ein Akrostikon eines zu deduzierenden Satzes auffassen.sehr bekannt sind dabei Versuche über das erste Wort der Bibel "bereschit"

Eine weitere Möglichkeit bildet das Vertauschen der Buchstaben nach ihrem Platzwert. Die Kabbala (von Qibel = Empfang) nennt Methoden, die alle mögliche Variationen auflisten. Am bekanntesten ist die ATBaSch-Methode (siehe rechts), welche besagt, dass der erste mit dem letzte vertauscht wird, der zweitletzte mit mit dem zweiten etc. usw.
Wenn man solcherart denn Spruch "den Letzte werden dennoch Letzte sein" auf das Wort SchaSchaK anwendet, kommt BaBeL am Ende des Kabels in der Kabbala raus. Kabbala wird denn mehrheitlich unter dem Aspekt der Entkryptung von Dingen verstanden, die zu wissen man nicht allen zumutet/zutraut/empfiehlt.
 

ATBaSch - Methode

a
b
g
d
h
w
z
x
j
y
k
t
s
r
q
u
o
e
w
n
m
l

Ein anderer Aspekt der Kabbala begegnet uns im Aspekt des Lebensbaums mit den Sephirot, ein System, dass alle möglichen Zusammenhänge zwischen den 22 hebräischen Buchstaben, Tarotkarten, Elementen und Planeten vereinheitlicht. das ganze soll eine Art Metaschlüssel bilden, eine Art Universaldekodierer, der so unverzichtbar erscheint, als ob es gar nichts mehr gebe was sich lese so wie es sich liest. Babel Overall...

Eigentlich nichts mit Bibelcode haben Techniken zu tun, die mit der Lautverschiebung zwischen Sprachen zu tun haben. Zum Beispiel die Unfähigkeit der Chinesen und Ägypter, die Zunge richtig lollen zu lassen. Oder die simple Feststellung, dass ein M häufig ein B anstösst, anderseits ein B sich zu eine W besänftigen kann. was den Zusammenhang erklärt, dass der Melcher den Balg der Wolchen melkt. So wird die Tatsache, dass Kühe im Himmel fliegen zwar nicht eindeutig sichtbar, aber doch hörbar und mit einiger Phantasie auch... wer zählt nicht die Schafe nachts?

Ein anderes Phänomen, dass nur indirekt mit Bibelcode zu tun hat, sind kryptische Abreaktionen wie in dem Beispiel: "Geschichten des Hochstaplers Felix Crull" was uns mit Fait L X mach aus L X zu einer Hochstapelei um das Crux führt. Zweifellos eine etwas satyrische Abreaktion eines bekannten deutschen Autors, und nur thematisch mit der Bibel verknüpft.
 

Dies Art von Kab... nein man sagt eher Chevalerie, weil sie nicht nach sturen Regeln vorgeht, kann manchmal schon die Nase rümpfen lassen. Sieht sie doch im jüdischen Verdickt zu Jesus: (dampfende Kacke) das Chodesh (das Heilige) freilich nach dem Motto, dass der Kot yor God ist (Igitt ogott), und wenn das Feuer (ASch) dazukommt, haben wir die alchymische Verwandlung von Sch.... zu Gold, Von Schwefel (Sulfur) zu Soulfire (Seelenfeuer). Wir sehen, dass Chevalerie der alheymischen Art vor allem eine Art musikalische Wortgymnastik ist, die weniger starre kryptische Muster braucht, als vor allem eine gute Portion Humor. Your Selp is your Pleasure.

ELS-Bibelcode

Dies sind andere Techniken als der Bibelcode, der heute viel und kontrovers besprochen wird. Jener Bibelcode baut auf sogenannte ELS (Equidistant Letter Sequenz), was bedeutet, dass in einem Text, aus welchem alle Leerzeichen entfernt wurden, Worte nach festen Sprungsequenzen gebildet werden.

Sie lesen jedes vierte Zeichen eines Satzes, auch dann wenn ich keine Lust hatte, was sinnvolles zu kodieren.
SEJSREENASCNNHNSTANLZDR
Sie können auch den Wortanfang allein lesen.
SKADWAL wäre das Akronym dieses Satzes. Die Methode ist ähnlich, aber nicht gleich.

H Y M A T H S M Y M V A 
O V - B V L M Y N H V V 
Y - O R B V Y H Y - B Q 
R O S H V H N H - # V B 
V H Y H L A R B O H R A 
N H V Y B N Y H V H A L

Das Beispiel rechts entstammt dem Buch Genesis Kap 1-2.
Genauer gesagt, der erste Buchstabe beginnt im Satz:
BRASYT BRA ALHYM AT HSM(YM)
Im Anfang schuf Gott den Namen (oder die Himmel)

Nun wende ich eine ELS von 565 an. YHVH ist 10565.
Diese Sequenz ist also nicht ohne Bedeutung.
Wir finden im Text den Code: SM INRI
Oder gemeint: Im Anfang schuf Gott den Namen INRI

      K
      R
      E
      U
      Z
      W
BIBELCODE
      R
      T
      R
      Ä
      T
      S
      E
      L

Da ein Text wieder in Spalten umgebrochen wird, könnte also senkrecht KREUZWORTRÄTSEL erscheinen. Die Auffassung besteht nun, dass, wenn ein solches Wort, das durch ELS gebildet wird, mit dem Wort Bibelcode einen gewissen Kontext bildet, wenn es dieses "kreuzt". Dem Zusammenhang, den solche Worte bilden, wird dann ein gewisser "Wahrheitsgehalt" gegeben. "Statistische Signifikanz" auf deutsch unverrückbare Wahrheit, erscheint dabei in anschaulicher Form als sogenannte Nähe, in der solche Worte erscheinen, auch wenn die ELS 1000 und mehr Buchstaben umfasst, der erste Buchstaben irgendwo in Genesis entlehnt wird und der letzte dann aus einer der kanonischen Papst-Memoiren herhalten muss.

Definition: Um diese Art von Bibelcode gegen andere Systeme abzugrenzen, nennen ich sie ELS-Code oder ELS Bibelcode.

Baum der Erkenntnis (BdE)

Der Baum der Erkenntnis ist zwar älter als der Bibelcode, wird aber dennoch nicht öffentlich diskutiert. Zweifelsohne sind die Gründe hierfür etwas verschieden. Sie reichen von Ignoranz, bis zu einem phobischen Abwehrverhalten. Zweiteres wäre sicher zu umgehen, wenn man das ganze Baum des Lebens bezeichnen würde. Aber dies erscheint mir als ein Werbetrick, der die einseitig besetzten Wertmuster bei der Vergabe von Gut und Böse in unserem jeweiligen Denkgebäude für seine Zwecke instrumentalisieren will. Anderseits ist der Name absolut richtig wie sofort klar wird, wenn ich ihn in kürzester Form darstelle.

Zuerst zwei Frage:
Warum wurde Moses erwählt? Warum wurden die Menschen aus dem Garten vertreiben?
Lassen Sie mich die relevanten Textstellen für einmal gleichzeitig darstellen: parallel
Ich habe zu jedem Vers noch zwei Zahlen notiert, den xy.Vers des Buches und den xy. Vers der ganzen Torah.
 

Genesis 3Exodus 4
4 And the serpent said unto the woman, Ye shall not surely die: 4 And the LORD said unto Moses, Put forth thine hand, and take it by the tail. And he put forth his hand, and caught it, and it became a rod in his hand:
60 / 6073 / 1606
Eine Art Mutprobe, Eva soll essen, Moses soll die Schlange ergreifen. Addieren Sie bitte die Zahlen.
5 For God doth know that in the day ye eat thereof, then your eyes shall be opened, and ye shall be as gods, knowing good and evil. 5 That they may believe that the LORD God of their fathers, the God of Abraham, the God of Isaac, and the God of Jacob, hath appeared unto thee.
61 / 61 74 / 1607
Damit dir die Augen aufgehen ... damit Sie glauben dass
6 And when the woman saw that the tree was good for food, and that it was pleasant to the eyes, and a tree to be desired to make one wise, she took of the fruit thereof, and did eat, and gave also unto her husband with her; and he did eat. 6 And the LORD said furthermore unto him, Put now thine hand into thy bosom. And he put his hand into his bosom: and when he took it out, behold, his hand was leprous as snow.
62 / 6275 / 1608
Moses sah und folgte, nun auch Evo sieht und tut....
7 And the eyes of them both were opened, and they knew that they were naked; and they sewed fig leaves together, and made themselves aprons. 7 And he said, Put thine hand into thy bosom again. And he put his hand into his bosom again; and plucked it out of his bosom, and, behold, it was turned again as his other flesh.
63 / 63 76 / 1609
Hier steht das Fleisch, die Nacktheit im Zentrum
8 And they heard the voice of the LORD God walking in the garden in the cool of the day: and Adam and his wife hid themselves from the presence of the LORD God amongst the trees of the garden. 8 And it shall come to pass, if they will not believe thee, neither hearken to the voice of the first sign, that they will believe the voice of the latter sign.
64 / 64 77 / 1610
Die Stimme hören, der Stimme glauben
9 And the LORD God called unto Adam, and said unto him, Where art thou? 9 And it shall come to pass, if they will not believe also these two signs, neither hearken unto thy voice, that thou shalt take of the water of the river, and pour it upon the dry land: and the water which thou takest out of the river shall become blood upon the dry land.
65 / 6578 / 1611
Adam... Edom auch rot und so zu Blut als gemeinsames Stichwort.
10 And he said, I heard thy voice in the garden, and I was afraid, because I was naked; and I hid myself. 10 And Moses said unto the LORD, O my Lord, I am not eloquent, neither heretofore, nor since thou hast spoken unto thy servant: but I am slow of speech, and of a slow tongue.
66 / 66 79 / 1612
Die Stimme nicht hören wollen oder nicht führen wollen, Unfähigkeit
11 And he said, Who told thee that thou wast naked? Hast thou eaten of the tree, whereof I commanded thee that thou shouldest not eat? 11 And the LORD said unto him, Who hath made man's mouth? or who maketh the dumb, or deaf, or the seeing, or the blind? have not I the LORD?
67 / 6780 / 1613
Wer hat.... Wer macht

Sie sehen hier den Beginn meiner Entdeckungen des Baumes der Erkenntnis, indem ich in einer Bibel über solche Parallelen stolperte.
Wir sehen, dass wir streng der Verseinteilung folgen und dies charakterisiert den Baum der Erkenntnis. Die Zahlen, die zu jedem Vers notiert sind, besagen für die letzte Zeile: 67.Vers von Genesis = 67.Vers der Torah, bzw. 80. Vers von Exodus = 1613. Vers der Torah

Diesem System sage ich treffend Baum der Erkenntnis (Abk. BdE)

Es ist nicht zu übersehen, dass diese Stellen codiert sind. Es ist das Thema auf meiner HP zu zeigen, das dies kein einzelnes Phänomen ist, sondern ein System, das den ganzen Pentateuch und Teile des Buches Josua umfasst.

Zweck der Gegenüberstellung

Der BdE und der ELS-Code kommen nicht ohne Prämissen aus. Es soll hier verglichen werden, wie die Anforderungen an den Text aus der Sicht der verschiedenen Systeme ist, bezüglich Varianten und Entwicklung der Schriften. Denn für Code, der kryptische Bezüge hat gilt: er kann leicht unlesbar werden, ja sogar zerstört.

Eine kurze Geschichte des ELS-Bibelcodes

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Vorgeschichte

Es gibt zahlreiche Mitteilungen um Codes in der Bibel in der Geschichte. Diese haben meistens Gematria oder Akronyme zum Gegenstand. Bekannt aber ist, dass der Anfang der Genesis eifrig untersucht wurde in aller erdenklichen Art. Hierzu muss man auch Untersuchungen nach dem Prinzip des ELS Codes zählen.

Tafel 1
BRASYTBRAA    
LHYmATHSMY
mVATHARcVH
ARcHYTHTHV
VBHVVXSkOL
-PNYTHVmVR
VXALHYmMRX
PTOL-PNYHM
YmVYAMRALH
YmYHYAVRVY
Tafel 2
HY-AVRVYRA  
ALHYmAT-HA
VRKY-+VBVY
BDLALHYmBY
nHAVRVBYnH
XSkVYQRAAL
HYmLAVRYVm
VLXSkQRALY
LHVYHY-ORB
VYHY-BQRYV

Michael Drosnin erwähnt die Geschichte von Rabbi Weissmandel, die deshalb bedeutsam sein soll, weil sie das erste mal solche Tests belegen soll. Rabbi Weissmandel soll, als er mal gerade während dem 2.WK. ins Ungemach kam, nichts anderes mitgenommen haben als seine Codetafeln. Diese Tafeln sollen aus 10x10 Matrizen bestanden haben, wobei die Leerzeichen entfielen. Mit anderen Worten, Rabbi Weissmandel suchte von Hand nach Codes, die eine ELS von 10 Zeichen oder Vielfache davon enthielten. (Links sehen Sie, wie solche Tafeln ausgesehen haben könnten, der Beginn von Genesis).

Im Grunde ist diese Methode nicht auf ELS von 10 oder Vielfache davon beschränkt, sondern das tabellarische Auflisten gleicht einem Numerieren aller Buchstaben generell. Tafel 2 Spalte10 Zeichen 8 ist ein Resch. Zeichen werden generell schneller aufgefunden. Weissmandels Tafeln sind also ein Apparatus, welcher den Platz eines bestimmten Zeichens klar determiniert für einen ganz bestimmten Text.

Es ist mir nun nicht bekannt, was Rabbi Weissmandel in diesen Tafeln suchte oder fand. Unzweifelhaft ist, dass solche Tafeln einen faustischen Sog entwickeln, so dass er wohl tatsächlich darin ELS Code gesucht hat. Denkbar ist aber auch anderes. Kryptik spielte im 2.WK. immer eine wichtige Rolle. Es wird vermutet, dass etliche deutsche Spitzentechniker sich mit ihrem Knowhow am Ende in amerikanischen Diensten loskaufen konnten. War dies Rabbi Weissmandels Art "Lösegeld"?

Das Experiment

Gegenstand der Kontroverse ist ein Experiment, das dem Bibelcode durch Statistische Aussagen einen mathematischen Wahrheitswert zuweisen wollte. Dazu wurde eine Liste erstellt Anhand von Rabbinern, die allgemein als die wichtigsten erachtet wurden in der jüdischen Geschichte.
Das Experiment wurde 1986 durchgeführt durch Doron Witztum, Elijahu Rips und Yoav Rosenberg (WRR). Zur Erstellung der Liste Rabbiner mit ihren Daten wurde Prof. Havlin, ein Spezialist der rabbinischen Geschichte, zugezogen. (Diese Liste sollte später Gegenstand der Kontroverse werden).
Die Liste umfasste den Namen, in mehrere Schreibweisen (inklusive Akronyme wie RAMBAN etc.) und das Geburtsdatum in verschiedenen Schreibweisen. Diese Paare, die als Ausdruck von historischen Tatsachen betrachtet werden, wurden nun im Bibelcode getestet. Dabei zeigte sich, dass die Formeln eine Ausdruck statistischer Signifikanz lieferten für richtige Paare, welche zufällige Paare bei weitem übertrafen. Die Testwerte der richtigen Paare lagen über Erwarten an der Spitze gegenüber allen zufälligen Paaren. Mit anderen Worten, Die Torah suggerierte, die Geschichte der Rabbiner zu kennen.
Eine genauere Beschreibung der Voraussetzungen findet sich bei: http://www.torahcodes.co.il/ (die Seite von Doron Witztum)
Zur Beschreibung des Tests und seiner statistischen Methoden: siehe Fachliteratur.

Das Experiment von WRR wurde im Wissenschaftsmagazin Statistical Science veröffentlicht (Ausgabe Vol.9 Nr.3 August 1994, Herausgeber: Robert E.Kass).

Die ersten Reaktionen

Mir sind zwei populäre Darstellungen zum Bibelcode bekannt. Jeffrey Satinover und Michael Drosnin. Letzterer hat es mit 'Der Bibelcode' zu zwiespältigem Ruhm geschafft, da er nicht davor zurück schreckte, den Code für wahr, und damit als Zeitzeiger für alle möglichen politischen oder terroristischen Vorgängen im Buch zu behandeln. WRR sahen sich genötigt sich von ihm zu distanzieren. WRR glaubten immerhin an Gott, Drosnin sprach aber von überirdischer Intelligenz.
Drosnin half nun, den Bibelcode auf eine Weise populär zu machen, welche selbst WRR nicht guthiessen. erst diese Popularisierung rief aber dann auch kritische Statisten auf den Plan.

Eine Gruppe um Brendan McKay, beantwortete den Test mit Gegentests. Es ist klar, dass ein solches statistisches Verfahren ein Novum darstellt. WRR mussten das Verfahren erst finden, und konnten sich nicht auf routinierte Testabfolgen berufen oder stützen. Dabei sind Verfahrensmängel, Lücken in der Dokumentation zu erwarten. Brendan McKay, Dror Bar Nathan, Bar Hillel und Kalai (im folgenden MBBK) zeigten in ihrer Reaktion die Schwachstellen im Verfahren. Sie zogen ihrerseits einen Spezialisten Simcha Emanuel bei und übertrugen ihm die Erstellung einer Liste, nach den Sprachregeln der originalen Liste. Mit dieser Liste wurde dasselbe Experiment gemacht, mit dem Ergebnis, dass das statisch relevante Ergebnis verschwand.

MBBK machten einen Mechanismus sichtbar, dass nicht alle Wortpaare (die ja ein historisches Faktum darstellen sollten) für das gute Ergebnis gleich relevant waren, sondern das Ergebnis auf den Einfluss ganz bestimmter Paare stützte. Dieser Mechanismus sollte zu denken geben. Damit wurde die Namenliste überhaupt zum Piece de Resistance für die Existenz des Codes, oder dessen Falsifikation. Die folgende Kontroverse hat sich denn auch um diese Listen konzentriert und ist spätestens seit dem ausgebliebenen Milleniumbug zu einer Schlammschlacht verkommen.

Interessant an der Kontroverse ist Folgendes: Im Originalexperiment wurden Kontrolltexte verwendet, darunter manipulierte Torah-Texte, und ein Ausschnitt aus Tolstois Krieg und Frieden, von gleicher Länge. Das Ergebnis dokumentierte, dass der für das Ergebnis verwendete Koren-Text allein das Phänomen optimal wiedergab. Sollte allein die Koren-Bibel die 'Schrift Gottes' sein?

McMay & al. verwendeten Bibelausgaben, die durchaus als Hebräische Bibel zu betrachten sind, also der Masoretischen Entwicklung zugehören. Allein der Korentext gab ein ideales Ergebnis wieder. Aber: und hier kommt die Kritik von McKay & al. Es gibt kein Argument, den Korentext vorzuziehen gegenüber anderen Ausgaben. Aber der Umstand, dass WRR diesen Text diesen Text als Grundlage verwendet, wirft einen Schatten auf das Vorgehen, wobei schleichende Optimierung am Werk war.
siehe: http://members.nbci.com/bcodes/index.htm (Homepage Brendan McKay)

Jeffrey H. Tigay in THE BIBLE "CODES": A TEXTUAL PERSPECTIVE (October 13, 1999)

Returning to the subject of textual criticism, MBBK re-ran WRR's experiment on the list of 32 sages based on the text of Genesis in the Koren edition and then on six other editions of the MT whose differences from Koren were listed by Prof. Menahem Cohen of Bar Ilan University (Cohen's list is posted on Brendan McKay's website; see note 30). Theirresults are as follows:43
[version] Differences Rank
Koren 0 6
Yemenite 3 19
Sassoon 11 2308
Venice Mikra'ot Gedolot 15 16608
Leningrad 22 12528
Jerusalem 35 19075
Hilleli 43 6411
Jeffrey H. Tigay

Die Resultate spiegeln einen Permutationstest wieder, welchen WRR durchführten und von MBBK nachvollzogen wurde, mit dem Resultat, dass der Test offenbar optimiert für den Korentext war.
Differences ist dabei die Anzahl unterschiedliche Buchstaben relativ zum Korentext.
Rank stellt den Rang der richtigen Zuordnung der Daten dar unter 999999 Permutationen der Zuordnungen.
Einer der grössten Trugschlüsse in der Folge der populären Publikationen von Satinover und Drosnin war die Annahme, der Korentext sei die autorisierte Bibel. Es gibt aber keine Tradition, die dies bestätigt. Erst der Buchdruck erlaubte, dass unter den unzähligen Varianten einige sich in den Vordergrund drängten, darunter die Koren-Bibel und die BHS. Der Mythos einer homogenen Masoretischen Tradition wurde in der Folge als Mythos entlarvt.

MBBK blieben aber nicht allein bei einer Falsifizierung stehen, sie zeigten, dass man auch in anderen Büchern Codes finden könne. Der wesentliche Punkt solch eindrücklicher Signifikanz besteht darin: Was will ich finden? Die Suchprozeduren lassen zu viel Spielraum immer signifikante Ergebnisse zu finden (speziell in der hebräischen Schrift). Das statistisch Belanglose wird dabei übersehen.

Etliche Gegenbeispiele sind erbracht worden. McKay & al. (und andere) haben dabei etwas von der Eigenart der 'Messmethoden gezeigt, die den tendenziellen Ergebnissen von WRR zugrunde lagen. Als Beispiel wurde der Test mit den Bäumen in Bereschit nachvollzogen, diesmal aber mit einer Liste, die der Quelle entsprach (WRR hatten sich auch hier eine Freiheit genommen). Es zeigte sich, dass in fast jedem Werk die vollständige Liste der Bäume auftauchte. Das Beispiel war also nicht erstaunlich, und die statistische Prozentangabe eine Augenwischerei.

WRR lagen überaus komplizierte Formeln zugrunde, die einen Ausdruck für die Wortnähe wiedergaben. Der Begriff Wortnähe, ist dabei etwas irreführend. Wie nahe sind Worte einander, wenn jedes Wort als Code mehrere Kapitel in der Bibel beansprucht? Diese Formeln nun wurden vereinfacht. Das Ergebnis war ein deutlicher Einbruch der Signifikanz. Es genügte also, diese Formel nur etwas zu manipulieren, um ein vollkommen anderes Ergebnis zu erhalten.

Die Tests von WRR waren mit ausserordentlichen Wahrscheinlichkeitszahlen versehen. Bei Satinover und Drosnin las ich solche Zahlen für einzelne Fälle (also keine stat. Tests) ohne jeden kritischen Sinn. Mit solche Zahlen sind nun aber auch Beispiele in der Fangemeinde versehen, die nichts mit den Tests zu tun haben. Solche Zahlen suggerieren, wie wahrscheinlich ist der gefundene Wortkomplex? Aber die Herkunft dieser Zahl verrät eine ganz andere Fragestellung.

Barry Simons aber betont, dass solche Werte gegen die Regeln der Statistik angewendet werden. Barry Simons gibt auch summarisch die Schwäche dieses Beweisverfahrens von WRR wieder. Ein wissenschaftliches Experiment muss in jedem Moment nachvollziebar sein. Dass heisst, die Verfahrensregeln müssen zuvor dokumentiert und dann auch eingehalten werden. Dies war mehrfach nicht der Fall. Dass Experiment darf also im wissenschaftlichen Sinne nicht als solches bezeichnet werden.

Die Fan-Gemeinde

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Obwohl der Test eigentlich nicht unbestritten war, folgte eine Flut von Nachahmern, welche mit Codeprogrammen den Bibelcode einer Fangemeinde vekaufte. Auch hier werden erstaunliche Wahrscheinlichkeitszahlen geliefert. Die Beispiele folgen dabei der Tagesaktualität auf den Fuss. Aber die Beispiele, gefundene Codes, werden dabei keiner Gegenprüfung unterzogen.
Der Test von WRR und die Gegenprüfung von MBBK blieben bisher der einzige wirkliche statistische Test. Dennoch hat sich die Gemeinde, darauf verlassen. Und beweist mit dem Bibelcode, dass Jesus der Messias war, wie auch das Gegenteil davon. Es ist bemerkenswert, dass unter neuen Code-Kabbalisten zumeist Christen sind, oder solche, die sich als solche verstehen.
Die Frage, ob denn Kabbala überhaupt zum sanktionierten Aspekt göttlicher Wahrheit innerhalb der christlichen Botschaft gehört, wird sorgsam ausgeklammert. Ist dies ein Kniefall vor den Wahrscheinlichkeiten 1 : 1'000'000, wie sie der Bibelcode gern seinen Beispielen hinzufügt?.

Neue Formen von Textverarbeitung?

Es ist deutlich, dass ein Text eines Textes in der Weise eines ELS-Codes eigentlich ein vollkommen neues Verarbeitungssystem darstellt. Während die Idee von WRR darin bestand, dass der Bibelcode nur mit dem Korentext der Tenach funktionierte, halten sich Bibelprogramme, die zuweilen eigene statistische Formeln verwenden, nicht an diese Vorlage und sind bereit, das Programm über die gesamte Bibel anzuwenden, inklusive Neuem Testament.
Diese Bereitschaft hat folgen, denn sie unterminiert die Exklusivität der Torah als Gottes Wort. Die Umstände der Texte werden dabei immer willkürlicher und marginaler. Am Ende bedeutet es wirklich: ein Code in Mobby Dick (von MBBK habe genau so Heiligkeit.)
Es wurde auch schon erwähnt, Mobby Dick sein eben im Unterschied zu anderen Büchern ein kodiertes Buch. Die Interpretation über die Eigenart der Schrift ist hierbei nicht mehr zu unterbinden.

Wer sucht, der findet.

Programme zum Bibelcode sind nicht geizig mit statistischen Aussagen zur Wahrscheinlichkeit. Wer auf solche Zahlen schielt, ist schnell beeindruckt. Hierbei geht aber der Blick für den Wirklichen Vorgang verloren.
Angenommen es wird ein Wort gesucht, welches in verschiedenen Varianten vorkommt. Man kann nach Delfin und nach Delphin suchen. Das Programm bewertet nur die erfolgreiches Suche. Begriffe, für die man erfolglos suchte, werden in die gesamte Statistik nicht mit hineinbezogen.

Da man alles finden kann, so man nur geeignet formuliert, sind eigentlich die Ergebnisse belanglos. Jeder hat seine eigene Agenda im Kopf und so wird diese Art des Bibelcodes sehr schnell ein Füllhorn für Subjektivismen, welche dann mit grossartigen Wahrscheinlichkeitszahlen aufgepeppt werden.

Weiter gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen den europäischen und semitischen Schrift-Sprachen. Semitische Sprachen haben im Urtext keine Angabe über die Vokalisation, so dass Worte in Buchstaben ausgedrückt, generell weniger Zeichen verwenden. Je weniger Zeichen aber ein Wort determinieren, desto grösser ist ein Wortsinn durch zufällige Buchstaben. Weiter gilt, dass ein Wort mehrere Bedeutungen haben kann. bei mangelnder Vokalisation aber explodiert der mögliche Sinngehalt eines Wortes. Es wird schon für den offenbaren hebräischen Text festgestellt, dass ohne die Bestimmungen durch die Masora und die überlieferten Übersetzungen der Sinn vieldeutig und manchmal auch gänzlich unklar ist. Das ganze auf eine nach allen ELS Möglichkeiten multiplizierten Text mündet dann folgerichtig im Ergebnis: Alles ist wahr - inklusive seinem Gegenteil.
Es erstaunt also nicht, dass die Idee des ELS-Codes aufgrund eines Textes propagiert wird, welcher diesem statistisch gesehen am wenigsten Widerstand gegenüber stellt. Sollte Gott die Bibel im hebräischen Text via ELS kodifiziert haben, dann hat er es sich wahrlich einfach gemacht.

Solche Art des Umgangs mit der Bibel anhand von Programmen diskreditiert vollkommen, dass es tatsächlich Codes in der Bibel gibt. Nur ist der Zugang zu diesen Codes durch die Wahscheinlichkeitsmaschinen vollkommen auf eine falsche Basis gestellt. Die Bibel wird in ihren Bedingungen unter vollkommen falschen Prämissen betrachtet, und darum der Grund verkannt, warum es in der Bibel Code geben könnte.

Meine These ist, Code ist vorhanden, nicht weil die Tenach so perfekt geschrieben ist, sondern damit ihre Form erhalten bleibt. Code im Dienste des Schutzes der Form, und nicht als Füllhorn für Subjektivismen, oder als Orakel das nach Drosnin eventuell eintrifft oder nicht. Wenn man einem Code erlaubt, dass er Dinge sagt, die im offenbaren Text nicht vorhanden sind, dann wird er leicht zu einem Füllhorn.
Nehmen wir aber an, dass der erste Satz der Bibel "bereshit bara elohim..." identisch als ELS vom beginnenden Buchstaben B aus als Satz zu lesen ist, so wie er im offenbaren Text vorhanden ist, dann haben wir einen funktionellen Code, welcher den Text auf der ebene der Buchstaben stabilisiert, und der dennoch in seiner Aussage eindeutig ist. Ich kenne kein Beispiel dazu, aber erwähne es als Möglichkeit eines funktionellen Codes, um einer extremen Position, welche Codes auf Buchstabenebene generell akzeptiert oder leugnet ausweicht.
Dieses Statement hat aber Konsequenzen. So wenig ich bei der Rekonstruktion des BdE. einer Textvariante allein in allem folgen durfte, so wenig ist die Annahme statthaft, ein ELS-Codeprogramm würde auf der Grundlage eines Texttypes allein (z.B. Korentext) automatisch solche Codes anzeigen. Wer also solche Codes, die den Text stabilisieren sollten, prüfen will, muss manuell Prüfen und über Texte kritisch entscheiden. Das ist kein simples und populäres Verfahren.

Beispiele zu Publikationen zum ELS- Bibelcodes

Das Angebot rund zum Bibelcode ist vielfältig. Nebst einigen Programmanbietern gibt es auch Websites von Leuten, die ihre Ergebnisse publizieren. Unbekannt ist die Ziffer derer, welche Programme anwenden aber ihre Ergebnisse nicht publizieren, oder allenfalls in Foren erwähnen.

Mir vielen folgende Seiten auf. Die Kommentare dazu geben nur Schwerpunkte wieder.

http://www.bible-codes.org/index.htm
Hat einen Schwerpunkt rund um den Mene-Tekel Code im Buch Daniel. Es wird auf Codes mit grossen ELS verzichtet, das heisst, die Codes könnten unabhängig von Programmen eine gewisse Realität haben.
Ein merkwürdiges Beispiel zeigt zum Beispiel den Dornbusch mit "Gewächs" von YHVH Codes in einer 120 ELS

Auf thebiblecodes.com begegnet man verschiedenen Papieren, Thesen und Methoden um den ELS-Code pro und contra. Hier finden wir z.B. das Statement von Keith York: (March 4, 2000)

"The Bible Codes are there to show that the God of the Bible inspired the writing of all scripture, by finding descriptions of people and events that happened after the Bible was written, encoded in the original texts. The codes serve as God's signature". ........
God's foreknowledge of the future and His revelation of that foreknowledge to men through prophecy is a general theme throughout the whole Bible. One of the clearest statements concerning this is found in Isaiah 46:9,10. "Remember the former things long past, for I am God, and there is no other; I am God, and there is no one like Me, declaring the end from the beginning and from ancient times things which have not been done, saying 'My purpose will be established, and I will accomplish all My good pleasure.' " This verse (and others) clearly shows that God does indeed have the foreknowledge to encode the details of future events as Bible code arrays. Furthermore, this is consistent with how God has spoken in the past in prophecies.
Keith York

Diesem Statement, das Gottes Wort als untrügliche statistische Wahrheit beansprucht, sollte doch nicht nur für das Rabbiner Experiment als Gesamtexperiment gelten, sondern wohl auch für den Einzelfall einer Zuordnung eines berühmten Rabbis zu seinem Datum. MBBK aber stellten fest bei der Analyse der Einzeldaten:

Jeffrey H. Tigay in THE BIBLE "CODES": A TEXTUAL PERSPECTIVE (October 13, 1999) gibt die Liste wieder (von mir nur partiell hier wiedergegeben)

Rabbi Nr. 2 : Closer to at least 8 wrong dates.
Rabbi Nr. 7 : Closer to at least 15 wrong dates.
Rabbi Nr.11 : Far from right date, close to 10 wrong dates.
Rabbi Nr.13 : Far from right date, close to 15 wrong dates.
Rabbi Nr.14 : Far from right date, close to 9 wrong dates.
Rabbi Nr.16 : Far from right date, close to 11 wrong dates.
Rabbi Nr.19 : Closer to at least 19 wrong dates.
etc...
etc...
Jeffrey H. Tigay

Wir sehen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern die richtige Zuordnung zum richtigen Datum überhaupt die Ausnahme bildet. Immerhin 3 "good matches" welche mehrheitlich "equally close to 1 wrong date" waren, wurden verzeichnet.
Das WRR Experiment existierte nur als summarisches Experiment und verschwindet vollkommen bei Einzelfällen. Die Fangemeinde aber serviert permanent Einzelfälle, zufällig und glücklich gefunden, nachdem man mit den richtigen Wortlauten suchte.

Dass der Text seit Mose nicht makellos bis in unsere Zeit gekommen ist, scheint bekannt, und nötigt auf die Befürworter des ELS-Codes zu strengem Nachdenken über die Makeligkeit des zugrundeliegenden Textes. Hören wir Doron Witztum zu diesem Thema.

"The text we used, is the text of Genesis printed by Koren Publishing Company. Contrary to the impression created by the opponents to our research, we didn't choose arbitrarily one of many available texts of Genesis. We took the obvious course of using that text considered as kasher (valid) in almost all Jewish communities (excluding Yemenite Jews). Incidentally, the Yemenite version of Genesis differs only in three places, all at the beginning - so that no significant difference may be expected, even if the experiment is conducted on that version. In fact, I recently conducted the randomization test, exactly as it was done in [1], using the Yemenite text, and it turned out that the P4 statistic, which was the best in the original experiment, achieved a ranking of 4 out of one million permutations, the precise ranking of the original text" (pg. 66).

In other words, the experimental constraints of the original experiment in [1] yield the same results for the Yemenite text. Afterwards, we ran the experiment with a far larger number of permutations (200 times more) and the significance for the Yemenite text was about 3 times worse. This is still a very remarkable significance. In summation, all the texts accepted as kasher (valid) throughout the Jewish world today, yield a very remarkable significance.

The "Textual Argument"

Some of the Torah Codes opponents base their main objection on the following a priori argument. They assume that:
  1. If there is a code in Genesis it will be found only in the original text given at Sinai.
  2. The Torah text considered kasher today, is not identical with that given at Sinai (at least not the spelling).
    According to them, our text contains many spelling errors which should suffice to destroy any code that existed in the original Genesis text.
    Then they claim that assumptions a and b lead to an inevitable conclusion:
  3. No code could possibly be found in the Genesis text accepted as kasher by the Jews today.
We will call this argument the "textual argument." Cohen [3] is its outstanding propagandist. MBBK (McKay, Bar-Natan, Bar-Hillel and Kalai) also ascribe great significance to this argument, and devote an entire section to it (Sec. 11) in their Statistical Science paper [4].

Refuting the "Textual Argument"

The "textual argument" is a classical case of foolishness masquerading as science. Someone, it seems, forgot they we are discussing a system of codes that include information about the future, created by He who knows future events in advance.

Is it conceivable that the code-maker knew of every future event - except which text would be accepted as kasher (valid) by the code-receivers when the code was revealed?
Doron witztums HP: http://www.torahcodes.co.il/index.htm

Versuchen wir diese letzte Frage von Doron Witztum zu überdenken. Ist es denkbar, dass der Gott, der die Zukunft voraus weiss, natürlich bereits weiss, dass der Bibelcode mit dem Korentext publiziert wird?
Meines Wissens gaben sich viele Generationen Mühe, ja kein Yod auszulassen, damit nicht die Welt zerstört würde. Nun sagt uns Doron Witztum: spielt keine Rolle.... wird sowieso koscher sein. Ja was ist denn am Ende das Argument für einen koscheren Text? Wir erraten es. Hauptsache er kommt aus einer jüdischen Presse und er ist populär !

Denke ich nun an Michael Drosnin (der ja von WRR fallen gelassen wurde), so mangelte es offensichtlich nicht an der Popularität. Auch nicht am Umstand, dass er mit der jüdischen Presse weitgehend assoziiert war, sondern weil er sich vermessen hat, zukünftige Ereignisse in seinem Buch vorauszusagen, die wie wir wissen, zum Teil nicht eingetroffen sind.
solange man natürlich nun immer schön hinterher hinkt und aus dem Code biblisch nachplappert, darf die Textentwicklung des "koscheren" Textes natürlich ruhig weiter gehen.

Im Effekt spricht Doron Witztum nur aus, was der Effekt der Massenpresse ist. Es ist dieser alte jüdische Traum, heute schon zu schreiben, wie die Zukunft aussehen soll. Insofern sind sie wohl alle Götter, Der Textsetzer am Korentext, Michael Drosnin, Mobby Dick und Leo Tolstoi.... (äh wenn sie doch koscher wären).

Immerhin kommt doch eine kritische Stimme auf. Ja zu was ist er denn jetzt Nutze, dieser Bibelcode?
Aish-Ha-Torah weiss folgende Antwort

The legitimate Codes in the Torah can accomplish one thing and nothing else: They can validate the hypothesis that the author of the Torah is not human. Any statement or interpretation beyond this is inherently speculative.
http://www.aish.com/seminars/discovery/Codes/jcode1.htm

Und wie kann sie dies? Indem der Bibelcode historische Fakten statistisch nachweist (z.B. bei so etwas wie dem Rabbi Experiment). Also nix mit Zukunft. Ab in die Vergangenheit. Aber was ist denn historisch wahr? Es ist heute zum Beispiel sehr umstritten, dass es das salomonische Jerusalem gab. Einige bezweifeln, dass Jesus gestorben ist (am Kreuz). Und was Geschichte ist, ist doch eher das, was man aus ihr machen will, um eine andere Zukunft zu haben. Wer die Vergangenheit manipuliert, manipuliert die Erwartungen an die Zukunft.

Nein es soll einfach für die Einzigartigkeit und nicht Menschlichkeit des Verfassers zeugen (ungeachtet dessen dass die gerade heute zufällig populäre Norm des Koren-Texts eine ganze Geschichte menschlicher Schreibfehler hinter sich hat), als müsste Israel jeden Verdacht von der Hand weisen, jemals einen Buchstaben in der Bibel selbst geschrieben zu haben.
Wir würden es alle verstehen, wenn der Anspruch bestände, dass die Bibel von einer überaus wunderbaren Idee und menschlichen Erfahrung, einer Wirklichkeit berichte, von Gott, dass es die Geschichte des Menschen Streben nach dem Ebenbildlichen Gottes in sich selbst ist, dass er in der Schrift ergründet, erfindet und findet. Aber das ist nicht der Anspruch, um dessen Willen man statistischen Bibelcode als Zeugnis begründet. Die Idee ist: jeder Buchstabe ist von Gott, und damit das Bild Gottes selbst.

Auch Johannes der Offenbarer warnt, wehe wer da was wegtut oder hinfügt vom Text (was dennoch nachweislich ausreichlich geschah). Johannes hat nämlich was zu sagen, etwas kryptisch zwar, aber doch klar, weist er doch auf den Baum der Erkenntnis in der Torah hin und ihren Kennwert. Johannes war nicht nur skeptisch einem göttlichen Code gegenüber, sondern hat mit seinem Text eine ungeheure emotionale Kluft geschaffen. Leser der Offenbarung werden sich wohl nicht so leichtherzig und fröhlich und blauäugig ein Bild Gottes mit den Kennwerten des Tieres machen. Gerade der Akt der Überwindung ist ein individueller Schritt in eine andere metaphysische Grundhaltung, welche auch das liebgewordene Dogma vom Tüttel und Strichlein hinter sich lässt.

Dieser Unterschiedliche Bezug hat nun auch eine dogmatische Basis. Die hebräische Torah ist optimiert für das Volk Israel und seine Sprache. Sie sind die erwählten Priester über das Ebenbild Gottes, so lässt sich dies nicht nur exegetisch am alten Testament nachweisen, sondern gehört auch zum Standard Repertoire. Die Preisgabe ethnisch sprachlich bestimmten Vorrechts über Gottes Wort würde Juden grundsätzlich nicht mehr von Heiden unterscheiden. Und wer gibt schon gern Privilegien ab, die er sich mit diffizielster Schreibkunst abgerungen hat?

Stagnation

zum Inhalt

WRR haben die Kritik von MBBK analysiert. In den neuesten Antworten zeigt Doron Witztum, dass er gelernt hat, die Mängel, die ihrem Verfahren zugeschrieben wird, auch auf Brendan McKay's Beispiel anzuwenden. Die Kritik hat das Ausmass einer Schlammschlacht angenommen, und wird für den Interessenten in dieser Frage eher abstossend.

Aus meiner eigenen Optik kann ich folgendes feststellen:

Die Art der Kontroverse hat das Lager gespalten in radikale Befürworter und radikale Gegner. Die Befürworter treiben mutwillige Exegese, und der Effekt der Gegnerschaft drängt ein reales Phänomen ELS-Code überhaupt aus der Diskussion.

Warum gibt es keinen neuen Test, der ganz andere 'historische Fakten' zum Inhalt hat? WRR müssten einsehen, dass ihre Verteidigung nicht darin besteht, den Kritikern Verfahrensmängel vorzuwerfen, die sie in ihrer eigenen Arbeit nicht aus dem Weg räumen können.
Die ganze Auseinandersetzung hätte die Einsicht bringen müssen, dass die Kritik das Augenmerk auf das Verfahren in Toto gelenkt hat. Es ist entscheidend, dass ein Verfahren, dass von allen akzeptiert wird, nicht von einem kleinen Kreis ausgetüftelt werden kann, dass es Schritte braucht, die einen Konsens in breiteren wissenschaftlichen Kreisen aufweist.

Das Rabbiner Experiment ist nicht die einzige Form von Experiment. Mit einer Reihe nüchternen und wertneutraler Tests liesse sich der statistische Wertgehalt eines globalen Bibelcodes nicht nur für den Korentext, sondern auch für andere Textvariante Prüfen und damit die Annahmen zum Bibelcode in Einzelschritten beurteilen.

Wenn der Bibelcode wahr sein sollte als Phänomen in der Maximalvariante, sollte er wohl auch banale Dinge bestätigen, die wir alle für wahr halten. die Zuordnung von Rabbinern zu ihren Daten ist bereits nicht mehr banal, und lässt Streitpunkte offen.
Ein Test über eine banale Frage wäre zum Beispiel: Das Buch Genesis heisst Bereschit, etc. also ein Test über die Zuordnung der Namen der Bücher des Pentateuch. Unter der Maximalvariante würde ich erwarten, dass Gott mir gnädig ist, und eine uns vertraute Zuordnung doch in seinem Buch statistisch eindeutig belegt. (oh nein... ich fürchte der Sprachkrieg wird über die Frage toben, ob man jetzt Genesis mit oder ohne Yud schreibt)
Ich denke, die Befürworter der Maximalvariante des Tests sollten die Aufrichtigkeit haben und das Interesse solche Tests mit einfachen Fragen (das heisst klaren Prüfprozedere) durchzuführen.

Das Cities-Experiment

Immerhin, etwas hat sich doch getan. Harold Gans hatte, angeregt durch das Experiment von WRR ein ähnliches Experiment mit den Rabbinern durchgeführt (1995), hatte aber statt der Geburtsdaten die Städte genommen. Dieses Experiment sollte als Cities-Test bekannt werden. Harold Gans erhielt damals ein Resultat pro Bibelcode.
Dieses Experiment wurde von Barry Simons wiederholt. Da ein Experiment unter wissenschaftlichen Bedingungen wiederholt zu gleichen Resultaten führen soll, wiederholte Barry Simons das Experiment, ergänzte aber Daten unter verschiedenen Aspekten. Aber siehe da, Barry Simons erhielt ein negatives Resultat.

It is difficult to escape the conclusion that the result of Gans (1995) also reflects more on the data than on any phenomenon inherent in Genesis.
Barry Simons

Die Bedingungen um das Experiment waren, wie schon beim WRR Test Gegenstand der Kontroverse, so dass jede Partei den Sieg für sich verbuchte.

There are three main flaws in Simon's protocol [4]:
1.Failure of the design.
2.Non-closure of basic definitions.
3.The involvement of McKay et al.
Doron Witztum in Barry Simon's "Cities Experiment"

Schliesslich kam es zu einem wiederholten Test, der Befürworter wie Gegner zusammen arbeiteten. Ich lasse Brendan McKay sprechen:

Second and third attempts at replication
The most serious attempts at replicating the Gans experiment were made by a committee at the Hebrew University of Jerusalem. The committee was formed in 1997 and comprised: The committee designed two replications and engaged separate experts to compile the data for each. One of the experiments included many of the design decisions made in the Gans experiment, such as the choice of prefixes for the community names, while the other left such decisions to the discretion of the expert. The experts were chosen by Professor Furstenberg, who kept their identities secret even from the other committee members. Funding to pay the experts was provided by Mr. Alec Gindis and the Aish HaTorah organization (known as a leading opponent and leading supporters of the codes, respectively).

The experiments were finally completed in 2002. No sign of codes was detected in either case.

The official report of the committee has been written but has not yet been published. Dr. Bar-Natan has provided a brief summary.

Conclusion

One can speculate about the reason for Gans's initial positive result, and we may well make such speculations on this page in the future. However, the main lesson from this story is clear: Gans's alleged evidence for codes has failed the standard scientific requirement that it be replicable. In accordance with the rules by which science is conducted, its conclusions must be set aside.
Brendan McKay

Man darf also gespannt sein, wie der Bericht zum Test im Detail ausfällt. Wer aber die Argumente und Papiere um die Kontroverse studiert, stellt fest, dass Argumente der Kontrahenden häufig nur unvollständig bekannt gegeben werden. So bleibt zu befürchten, auch dieses wissenschaftliche Papier wird je nach Goodwill wahrgenommen oder ignoriert, derweil die Publikationen des göttlichen Bibelcodes zum Raumgleiter-Unglück und Irak-Krieg nicht die letzten News der Bibel gewesen sind.

Zurück in die Wirklichkeit

zum Inhalt

Entmystifizierung

Niemand bestreitet, dass es in der Bibel Codes gibt. Codifizierte Nachrichten haben in vielen Religionen ihre nachweisbare Existenz. Nur geht dabei niemand soweit, wie es die Codegemeinde tut, vom göttlichen Willen zu sprechen. Sondern es wird doch ein menschlicher Urheber, ein Interessent für geheime Botschaften an Menschen, die dazu initiiert sind, eingestanden.
Die derzeitige Entwicklung um solche Codes, droht die Menschen in eine vollkommen irrationale Lage zu versetzen. Die statistische Falsifizierung des Codes verändert daran nichts, so lange nicht zugestanden wird, dass die Torah seit Babylon Gegenstand der Kryptik ist. Mit dieser Kryptik müssen wir uns aber auseinandersetzen, wenn wir die Bibel im rechten Licht sehen wollen.

Erst wenn mit einem neuen Test einwandfrei und akzeptiert eintrifft, dass der Code das Kriterium 'Buch der Wahrheit zu sein' nicht erfüllt, dürfen wir nach Codes suchen, und uns fragen, zu welchem Zweck wurden sie angebracht, ohne dabei das göttliche Kaballistenjoch immer zu verspüren. Johannes hat die Kabbala verdammt, insofern sie solch kryptische Manipulation darstellt. (Johannes Schwäche war aber, dass er dazu selbst Kryptische Methoden anwandte).

Womöglich erlaubt es uns die 'Enttäuschung' hinsichtlich des Bibelcodes auch, kryptische Muster zu entdecken, die für die Schrift der Torah etwas realistischer, da einfacher machbar sind. Sogenannte ELS-Codes haben wohl ihren Bestand. Muss man aber dabei 1264 Buchstaben (oder in dieser Grössenordnung) überspringen? Das ist nicht realistisch. Kleine ELS aber sind praktikabel und machbar auch bei 'Steinzeitmethoden'.
Erst wenn wir die Variationen im überlieferten Text, die Bedingungen der Schrift im Auge behalten, gewinnen wir ein Blick, wann Code möglich wird (er muss fehlertolerant sein) oder schlicht unmöglich. Selbst in schwierigen Bedingungen (es treten Kopierfehler auf), eröffnet sich der Sinn für Code aber in einem ganz anderen entmystifizierten Zweck, nämlich zur Stabilisierung des Textes.

Ich habe ein mögliches Beispiel schon angeführt. Wenn ein im Klartext vorhandener Satz als ELS wieder in einer überschaubaren Sequenz vorkommt, leistet er einen Beitrag zum stabilisieren des Textes.
Mit anderen Worten: nicht die Bibel ist für kryptischen Code da, sondern der Code ist für die Stabilität des Textes da, ohne dass der Code selbst etwas anderes sagt, als im Klartext vorhanden ist.
Das ist eine These, aber gleichzeitig das erste, was wir an ELS-Code suchen müssten, wenn er denn überhaupt vorhanden ist.

Die Bedingungen für Code

Code muss fehlertolerant sein. Dies gilt für den ELS-Bibelcode, wie für den BdE Baum der Erkenntnis. Die Textkritik führt uns anhand vorhandener Texte drastisch das Mass von Fehlern vor. Es handelt sich um Schreibfehler, hineingewanderte Kommentare, oder vergessene Zeilen oder mutwillige Änderungen aufgrund anderer Ansichten.

Ein Code muss auf sich selbst hinweisen, damit er nicht zerstört wird. Es nützt nichts, jemandem eine verschlüsselte Nachricht zu geben. Wenn ich nicht irgendwie verrate, dass da ein verschlüsselter Sinn ist, wird der Text wie alles behandelt... lausig. Es mangelt in der Bibel nicht an Indizien, dass darin mehr steht, als man offensichtlich liest. Nur wird ein solcher Hinweis nicht automatisch als Hinweis auf einen Bibelcode verstanden, sondern eher, dass ein Wort einen anderen Sinn haben kann, ein Gleichnis ein Mysterium oder was weiss ich darstellt.

Ein ELS-Code muss in seinem Muttertext eindeutig darauf hinweisen, dass jedes Zeichen, jeder Buchstabe wichtig ist. Man mag hier an den Satz erinnert werden im NT: es wird kein Yud vergehen bis....

Selbst solche Hinweise können aber nicht verhindern, dass der Text dennoch Fehler erhält. Es muss ein Kommentarwerk her, ein Referenzsystem, welches den Text dann mindestens im groben rettet, Der Text müsste sagen, wie lange er in Abschnitten ist, damit sein Code zumindest in Teilen erhalten bleibt.
Wir kennen keine Angaben darüber, ausser solche, die wir exegetisch gewinnen und prüfen müssten. Es reicht nicht, die Summe der Buchstaben des Pentateuch zu übermitteln. Eine Code-struktur verlangt ganz andere deutlichere Hinweise. Nur eine Angabe wie wir sie in den Volkszählungen haben, würde etwa den Umfang der Torah zumindest in zwölf Abschnitten bestätigen. (Anm. das heisst nicht, dass die Volkszählung etwas über den Buchstabenumfang aussagt, es müsste nur etwas über den Umfang deutlich zu lesen sein). Ein solches Referenzsystem muss nicht im Pentateuch selbst stehen. es kann irgendwo stehen, muss aber im Zusammenhang mit dem Pentateuch mitgeliefert werden, so dass wir es innerhalb der Tenach erwarten würden.

Auch für den Baum der Erkenntnis gibt es Bedingungen. Da er auf fixierten Vers-Strukturen basiert, muss an bestimmten Stellen ein Kommentarwerk vorliegen, welches über Varianten den Weg weist. Diesem Problem wird in Der Versumfang des Pentateuch begegnet, wobei gezeigt wird, dass trotz verschiedener Varianten Entscheidungsgrundlagen vorliegen die zu einer Rekonstruktion des BdE. führen. Pikant hierbei: Mein Versumfang des Pentateuch von 5847 Versen weicht dabei von den zwei viel häufigeren Varianten 5845 oder 5846 Verse um geringes ab.

Aspekte in der 'Abhandlung'

zum Inhalt

Die Abhandlung über die Lüge widmet sich auch der Frage, wie der jüdische Kalender sich begründet. Dabei werden zwei zueinander koinzidierende Systeme, der BdE. und das System der Zeitalter nach Daniel als Grundlage hergeleitet. Als ich an diesem Buch arbeitete bin ich über die zwei Publikationen von Jeffrey Satinover und von Michael Drosnin zum Bibelcode gestolpert. Die Idee der ELS (equidistant letter sequenz) berührte meine Arbeit auf einer anderen Ebene.

der Baum der Erkenntnis besteht, soweit ich ihn rekonstruiert habe, aus fünf Spalten. Jede Spalte kann theoretisch eine ganze Torah umfassen. Praktisch ist dies weniger sinnvoll. Die Parallelen besagen, dass ich eine bestimmte Anzahl Verse überspringen muss, um von einer Spalte zur nächsten zu gelangen. Nur ist die Anzahl Verse nicht immer gleich.

A --- 1546 --- B ---- 1344 --- C ---1344 --- D --- 316 --- E

Wir haben zwar eine Sequenz, sie ist aber nicht equidistant. Sondern der Abstand gleicht eher der Beweglichkeit zwischen Daumen und den anderen Fingern, weshalb ich dies System auch schon als Hand bezeichnet habe.

Zu den mittleren zwei Sprungsequenzen kann ich auf die Offenbarung des Johannes verweisen, der dort im 344. Vers vom Tausendjährigen Reich spricht.

Es hat mich merkwürdig betroffen, wie ich las, das Drosnin stellen aus der Offenbarung auf den Bibelcode bezog, Die Referenz zum versiegelten Buch, welches vom Lamm geöffnet wird, wird als Referenz auf den ELS-Bibelcode verstanden. Ich bin aber absolut überzeugt, dass das öffnen der Siegel im Grunde mehrfache Kodifizierung in der Tenach bedeutet. Der Baum der Erkenntnis in Deuteronomium ist dabei nur eines der Systeme, zu jenen Johannes damals schon den Schlüssel lieferte.

Dieser etwas einseitige Bezug auf den ELS-Code lässt den Schluss zu, solcher Code werde aus der Sicht des Offenbarers positiv beurteilt. Dies ist nur möglich, weil man den ELS-Code nicht direkt mit der Zahl des Tieres in Verbindung bringen kann. Wenn ich aber auf den viel reelleren Baum der Erkenntnis blicke, dann sehe ich, dass seine Struktur wesentlich auf den Chiffren 666 und 656 basiert. Hier wird eine Stellungsnahme des Offenbarers sichtbar, der uns ja mit seiner Mutter aller Prophetien das Urbild der Manipulation liefert. Aus dieser Sicht wird dann ein ELS-Code allenfalls als ein Aspekt der Kryptik erkannt, und eben aus der Sicht der Offenbarung abgelehnt werden müssen.

Mit anderen Worten..... Die Offenbarung zeigt ein negatives Werturteil aller Kryptik gegenüber, derweil sie selbst (in einem Zensurumfeld) selbst kryptisch ist. Publikationen um den Bibelcode übersehen dies oder vereinnahmen die Offenbarung in ihrem Sinne, was meiner Ansicht nach falsch ist.

Aus Gut wir Böse, aus Böse wird Gut

Alles hat einen Wert, was der Rede Wert ist. Die Bibel selbst vergibt in der Szene vom Sündenfall dieses Faktum. Wir leben in einer vielleicht etwas naiven Auffassung, dass der Griff nach dem Baum der Erkenntnis böse ist. Das Gute, der Baum des Lebens muss dann verwehrt werden. Aber weil der Mensch den Unterschied erkennt, wird er auf die Reise geschickt, das Gute zu finden. Und so wird die Bibel das Zeugnis des Menschen, der die Güte Gottes sucht, und in sich selbst dieser Güte einen Raum im Leben geben will.

Als ich den Baum der Erkenntnis entdeckte, da fand ich etwas, das von Anfang an einen Wert hatte, einen negativen. Diese Erkenntnis war mit der Art versehen, wie ich ihn fand. Der offenbare Text wurde dadurch entmystifiziert. denn es war offenbar, dass die Bibel nur eine äussere Hülle war, die einen anderen Kern verbarg, die in einem ethischen Konflikt zur Norm der Bibel stand. Deshalb gab ich meinem Werk den Titel: Abhandlung über die Lüge.

Es ist eine Tatsache, dass sich schöne Dinge besser verkaufen lassen als hässliche. der Baum der Erkenntnis ist hässlich. Der Baum des Lebens aber ist schön. Es verwundert also nicht, dass der kabbalistische Baum des Lebens als Baum des Lebens, als Baum des Guten angepriesen wird, obwohl doch alles das selbe ist. Alle Kryptik wirkt gleich, denn alle Kryptik steht im Dienste der Verkehrung der Werte, des Verbergens, des Verschweigens, und der Lüge.

Der ELS-Bibelcode konnte von dem Werbetrick des Baumes des Lebens profitieren. Er erscheint zuerst neutral, oder in der Tradition der jüdischen Mystik der Kabbala als gleich bewertet zum Baum der Erkenntnis. Der ELS-Code muss sich derart nicht gegen eine vorbelastende Bewertung wehren, wie dies beim Baum der Erkenntnis der Fall ist.

Der ELS-Code wird dann vollkommen falsch aufgefasst, als eine endlich entschlüsselte Wahrheit. Was wir immer schon wissen wollte über die Zukunft...

Anders aber steht es um den BdE. Der BdE. beansprucht gar nicht, Wort Gottes zu sein. Aber er bietet sich selbst als apokalyptische Deutung nicht der Zukunft, nein der Vergangenheit an, indem Daten der Sintflut mit der Zerstörung Jerusalems unter Nebukadnezar im Zusammenhang stehen. Der BdE. deutet also dialektisch die Torah selbst, hebt darum die Gebote auf, und führt in eine dialektische Verstrickung von Gut und Böse. Anstatt zu erkennen, dass Codes und Kryptik Ausdruck des Bösen sind. Wird Code und Kryptik angewandt, um mit der Dialektik von Gut und Böse zu herrschen.

Ein Grund, warum die Kenntnis der Struktur des BdE wichtig ist, liegt im Beitrag für die Schriftforschung, die Geschichte der Torah. Der BdE. gibt tendeziell Aufschluss über seine Redaktion Mitte des 6.Jh.. Er sagt uns aber auch etwas über den jüdischen Kalender, die Zeitrechnung aus, die inoffiziell und nur zu internem Gebrauch mit der Redaktion der Torah gleichzeitig eingeführt wurde.

Der Baum der Erkenntnis war dem Offenbarer Johannes bekannt. Er war aber auch jenem Rabbiner bekannt, welcher im Traktak Kiduschin 30a) sagte, der Pentateuch umfasse 5888 Verse. Er hat damit Generationen von Textkritikern zu falschen Angaben verleitet. Der Baum der Erkenntnis Charakterisiert den Charakter jener Rabbiner, welche sich in Kiduschin 30a) zum Textumfang äusserten.

Bestes Mittel, ein Mysterium zu verbergen, ist, ein falsches Mysterium zu entdecken. Dies wurde mit dem Bibelcode zum Teil erreicht, weniger durch den Code selbst, sondern dadurch, dass man die interessierten Köpfe in die falsche Ecke lotste. Hier steht der Bibelcode als williger und unbewusster Helfershelfer zu Dienste.
Aus der Sicht eines effektiv bestehenden ELS-Codes wurden auch noch die falschen Programme in die Hand gedrückt, mit der Voraussetzung, man habe sich auf diesen oder jenen Texttyp zu verlassen. Es gehört auch zum Verbergen, indem man alles Mögliche finden lässt, was durchaus möglich ist im ELS-Bibelcode.
Zweitens. Der Bibelcode  führt zu einer Abhängigkeit vom masoretischen Text, im Extremfall vom Korentext. Der Bibelcode stärkt also das Gefühl eines divinatorischen Primats der levitischen Kultur gegenüber. Das ist auch eine Möglichkeit, eine gehasste konkurierende Religion zu unterminieren. Man vergleiche dazu: Der BdE kann auch nach Luther 1545 verstanden werden. Ich bezweifle nicht, dass sich Aussagen nach hebräischer Lesart noch präzisieren, aber der Grundgedanke, das mystische Konzept und die unheilige Dialektik wird auch in den Übersetzungen sichtbar. Die Torah und ihre Prinzipien stehen unter der drohenden Anklage durch jeden etwas den Geboten treuen Heiden.
Anders aber im Bibelcode. Dort wird keine solche Dialektik sichtbar. Es gibt keinen Anlass, sondern jede Hoffnung, im besten Fall gute Jesus-Codes zu finden, die man apologetisch missbrauchen kann, eine umstrittene Figur via ELS-Codes in ihrer Funktion für einen noch umstritteneren Heilsplan zusätzlich festzunageln.

Ich sprach von einem Interesse. Wurde dieses Interesse auch aktiv wahrgenommen? Das ist eine heikle Frage. Denn sie belastet WRR mit einem ungerechten Vorwurf, was nicht zulässig ist. Die Möglichkeiten einer subversiven Manipulation der Gelehrten in Richtung des Bibelcodes ist hier vielfältig, dass wir WRR durchaus legitime Motive aus dem Bewusstsein ihres Glaubens zugestehen dürfen.
Bewusstsein dem Glauben gegenüber beinhaltet aber auch eine ganze Tradition, ein kabbalistisches Selbstverständnis.
Ob ein solches Selbstverständnis aber wirklich israelitisch ist, oder ursprünglich war vor dem Babylonischen Exil? Bevor hier WRR in irgend einem Sinne belastet werden, möchte ich das Augenmerk auf Typen wie Michael Drosnin werfen. Typen deshalb, weil sie Typen sind, die überall anzutreffen sind. Drosnins glaubte nicht an Gott im biblischen Sinne. Für ihn war der ELS-Code ein Geschenk der Aliens, ein schwarzer Monolith. Drosnin hatte keine Treue zu einer Schriftkultur, sondern war bereit, ein Phänomen innerhalb einer ganz anderen esoterisch-extraterrestrischen-Anschauung zu verkaufen. Eigentlich seltsam, dass dieser Figur so viel Raum von WRR gewährt wurde.

Inwiefern könnte ein solches Interesse wahrgenommen werden? Folgendes bitte ich als eine übertriebene These aufzunehmen, welche aber unbewusst wirksam sein könnte.

Das erinnert natürlich an die Ermordung Rabins. Teuflischer Gedanke..... Aber wenn wir das Statement glauben, dass die Tenach (eines bestimmten Texttyps) die Zukunft kennt, steht und fällt die Aurorität eines Texttyps mit dieser Art von Divination. Wer da allenfalls die "Zukunft" dann richtiggestellt hat, interessiert niemanden mehr. Der Mörder erschien nur als Instrument. Wir sehen, dass alle Ethik, die uns die Bibel im offenbaren Text ans Herzen legt, dialektisch aufgehoben wird.
Ich will aber sagen, dass ein solches Prozedere im Falle Rabins sehr unwahrscheinlich ist. Ein Politiker steht im Rampenlicht seiner Kritiker, Psychopathen gibt es genug, und fast jede Boulevardschlagzeile die Israel betrifft, war bisher Gegenstand von ELS-Code Untersuchungen.

Der Bibelcode lag technisch gesehen auf der Hand als typisch zeitgebundene Form mathematisch orientierten Mystizismus. Formen der Religionen wechseln ihre Gewänder. Da alles eine Erklärung braucht, werden aus Göttern Prä-Astronauten. Worte wie Quantenkabbalah oder Fraktalmischna klingen schon fast antiquiert. Sie sind die verpatzen Chancen, die Möglichkeiten, die nicht ergriffen wurden.
WRR's Bibelcode gehört in eine schleichende Tendenz, ist Fortführung einer Tradition, für die es weder in Israel, noch unter anderen Heiden, noch Möchtegernjuden und Kabalisten kein Schambewusstsein gibt. (Ich zweifle nicht, dass mir jemand aus dem Handbuch der Schlange eine Entschuldigung liefert: Moses erhöhte Schlange in der Wüste). (Anmerkung, ist nicht ganz richtig. Es gibt sehr kritische Stimmen zur Kabbala, zur theoretischen wie zur praktischen, auch innerhalb der breitgefächerten jüdischen Glaubenslehre.

In einem Umfeld, wo es überhaupt um Bewusstsein 'der' Sünde fehlt (weil sie dialektisch aufgehoben wird), ist die Hemmschwelle niedrig. WRR's Leistung in ehren, es wären andere bereit gestanden, die Idee der Bibelcodes mit Computertechnologie ausgearbeitet hätten. vielleicht mit anderen statistischen Resultaten im Detail, einem anderen Test, aber mit durchaus vergleichbaren Folgen auf eine Fangemeinde. (Christen sind ja manchmal so froh, wenn sie endlich wissen, warum kein Yod gestrichen wird...).

Diesen zeitgebundenen Formen der Bibelbetrachtung steht der BdE. gegenüber, der seit bald 2600 Jahre lesbar (na ja) existiert. Dieser BdE. baute nicht auf technische Entwicklung, damit er lesbar würde***. Alles was es dazu braucht, sind ein paar Rollen und etwas Grütze, und weil es halt nicht so einsichtig ist, doch ein paar Einweihungen. das ist aber nicht unbedingt Bedingung. Manchmal schaffen es auch "Diebe". Warum ist dieser verfluchte Baum, den man die ganze Zeit über entdecken und publizieren konnte, in der Verdammung geblieben? (Warum gehört er nicht zum öffentlich bekannten Bestandteil der Torahstruktur). Weil dies der Tod der Torah wäre, bzw. der Mysterienreligion der Torah und der auf sie gestützten Kabbala. Denn der Baum der Erkenntnis braucht keinen Gott der die Zukunft schon weiss, er braucht keine Präastronautik, aber er hat die dumme Angewohnheit, ziemlich vieles in der Vergangenheit, was eine problematische jüdisch-christliche Auseinandersetzung zum Ursprung hat, zu erklären oder zumindest zu kommentieren.

Religionen haben ihre Dogmen und bilden Institutionen, die ohne diese Dogmen zum Teil ihren Sinn verlieren. Ein zentraler Gegenstand ist deshalb die Heiligkeit der Bibel. Bereits die Geschichtsforschung rüttelt an dieser Heiligkeit, indem sie die in der Bibel dokumentierte Vergangenheit stark kritisiert. Die Bibel ist Buch das die Gemeinden auf dem Weg des Heilsplans in eine Zukunft begleiten soll, die je nach Sekte etwas anders formuliert wird. Wenn nun der ethische Aspekt der wörlichen oder buchstäblichen Bibel zusammenbricht, dann bricht auch jeder Heilsplan zusammen, der sich am wörtlichen der Bibel orientiert. Viele eschatologisch ausgerichtete Sekten verlieren ihre Orientierung.
Es ist damit klar, dass einer Entmystifizierung der Bibel immer starke Kräfte entgegenwirken. Es handelt sich hierbei durchaus nicht um mafiöse Machtbeziehungen (wie wohl diese auch eine Rolle spielen) sondern es ist ein kummulativer Effekt, zu dem oft auch der Bibel unkundige Sympathisanten der Bibel ihren Beitrag leisten.

Israel ist dabei ein typisches Beispiel aber nicht das einzige. Denn Israel bezieht seine Identifikation aus der Tenach. es ist uns nicht denkbar, dass Israel auch ohne Tenach ein Bestandesrecht habe. Es handelt sich dabei um ein Muster, das im positiven wie im negativen absolut ist. Niemand bezweifelt, dass die Franken eine Nation bilden, welche sich auch ohne Bibel darstellen darf. Aber Israel wird dies versagt. Nicht nur Israeliten klammern sich an die Definition ihres Volkes via Torah, sie werden, auch wenn sie es (individuell) einmal nicht so wollen, von den "Heiden" doch immer wieder derart definiert. Die Zeit scheint noch nicht reif, das Israel als eine Nation wie jede andere wahrgenommen werden kann.

Dies wird durchaus empfunden. Deshalb sind die Energien, welche die Bibel immer noch zusätzlich mystifizieren wollen, stärker, und stehen damit in der bisherigen Tradition eines Konflikts.

Der ELS-Code ist Teil der Mystifizierung der Bibel. Auch der Baum der Erkenntnis ist ein Teil, mit einem Unterschied. Das Mysterium kann nicht unvoreingenommen als heilig betrachtet werden, denn der BdE ist im voraus bewertet. Man könnte auch sagen, er ist an der Quelle des Konflikts selbst, noch bevor es Israel gab.
 

Okakel oder Mene Tekel?

zum Inhalt

Im Baum der Erkenntnis

Es wird für den ELS-Code in Anspruch genommen, dass er Gottes Wissen um die Zukunft anhand des Koren-Textes demonstriert. Die Art wie uns dies zu Gemüte geführt wird, besteht nun nicht in einem klar verständlichen Satz, sondern in einem Haufen gesammelter Worte, also kurz, unzusammenhängendes Gestammel ohne Syntax, es sei denn die Statistik. Es ist unverkennbar.... Während die Bibel im Klartext doch einigermassen klar verständlich ist (was nicht bedeutet, dass man damit einverstanden sein muss), so bildet Gottes Vokabular im ELS-Code doch einen ziemlichen Rückschritt. Gott hat de klare Sprache verloren.... Wenn die Ethik des Menschen ihren Ausblick verliert, muss man Gott wohl auf ein Mass zurechtstutzen, so dass man ihn noch erreichen kann. Mein Gott, was ist aus deinem Ebenbild geworden.....

Gottes Wort auf Gestammel reduziert, aber geheiligt und statistisch beglaubigt, wird dann den Propheten übergeben. So vermessen sich die Code-Gläubigen Gottes Wahrheit zu sprechen, und sehen nicht mehr dass sie Lügen. Denn diese Einsicht ist in einem schleichenden dialektischen Prozess aufgehoben worden.

Ist dieses Phänomen neu? Mitnichten ist es neu. Das Wort Gottes wurde in Babylon bereits in eine Form gegossen, den Baum der Erkenntnis, welche Gottes Wort dialektisch aufhebt. Ich bringe Splitter aus dem Baum der Erkenntnis. Ich empfehle den Download des Excell-Files (zum Downloadsektor) um den konstruktionellen Hintergrund zu studieren. Der Kürze halber beschränke ich mich hier auf die Versinhalte und ihre besondere Numerierung.

(leer)7. Das ist aber Abrahams Alter, das er gelebet hat, 175 Jahre. 10. Und Jethro sprach: Gelobet sei der HErr, der euch errettet hat von der Ägypter und Pharaos Hand, der weiß sein Volk von der Ägypter Hand zu erretten. 11. und soll zu keinem Toten kommen und soll sich weder über Vater noch über Mutter verunreinigen. 14. Dazu der Stamm Gad; ihr Hauptmann Eliasaph, der Sohn Reguels;
 666 / 666477 / 2010611 / 335468 / 3670

Die Frucht des BdE. bringt den Tod, hier dadurch versinnbildlicht, dass Abraham im 666. Vers stirbt. Als Hinweise zur Struktur: Jethro wird auch Reguel genannt.

(leer)24. Und hieß ihn Joseph und sprach: Der HErr wolle mir noch einen Sohn dazu geben!6. Öl zur Lampe, Spezerei zur Salbe und gutem Räuchwerk, 21. Und wo ihr mir entgegen wandelt und mich nicht hören wollt, so will ich's noch siebenmal mehr machen, auf euch zu schlagen um eurer Sünde willen.11. Und der HErr sprach zu Mose: Laß einen jeglichen Fürsten an seinem Tage sein Opfer bringen zur Einweihung des Altars.
 855 / 855666 / 2199800 / 3543257 / 3859

Joseph ist 2199 geboren, so wir annehmen, Abraham sei 1948 geboren. Josef spielt im BdE eine Rolle über den Fünften Teil von 666 wehalb ich seine Geburt hier im Einklang über Versnummern und masoretische Jahreszählung bringe.

3. und segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum daß er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die GOtt schuf und machte.25. Und er sah drein und nahm sich ihrer an. 9. Und setzte ihm den Hut auf sein Haupt und setzte an den Hut, oben an seiner Stirn, das güldene Blatt der heiligen Krone, wie der HErr Mose geboten hatte.13. Die erste Frucht alles des, das in ihrem Lande ist, das sie dem HErrn bringen, soll dein sein; wer rein ist in deinem Hause, soll davon essen. 8. Das andere Lamm sollst du zwischen Abends machen, wie das Speisopfer des Morgens, und sein Trankopfer zum Opfer des süßen Geruchs dem HErrn.
34 / 3447 / 1580181 / 2924666 / 4268982 / 4584

Die Mitte des Pentateuch nach Versen (2924.Vers) schildert Jakobs äh nein Aarons Krönung. In den Spalten A und B erfahren wir das Pendant zur unterschiedlichen Begründung des Sabbats in den zwei Dekalogen.

5. Hundert Jahre war Abraham alt, da ihm sein Sohn Isaak geboren ward. 13. Du sollst nicht töten. 14. Du sollst nicht ehebrechen. 15. Du sollst nicht stehlen. 16. Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.9. Und der HErr redete mit Mose und sprach: 36. Beth-Nimra und Beth Haran, verschlossene Städte und Schafhürden. 17. Du sollst nicht töten. 18. Du sollst nicht ehebrechen 19. Du sollst nicht stehlen. 20. Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
519 / 519532 / 2065666 / 34091151 / 4753178 / 5069

Wir erinnern uns, oben hatten wir eine dreifältig genagelte Anordnung für Abrahams Tod, hier haben wir sie für die Geburt Isaaks. Es fällt auf, dass hier gemäss hebräischen Bibeln vier Gebote in einem Vers zusammengefasst sind. Die Bgründung finden sie in Stellenvergleich MT zu LXX
Wir sehen die zwei Dekaloge in Spalte B und E. Diese Parallele beruht allein im zweimaligen Dekalog.

13. Da mich aber GOtt außer meines Vaters Hause wandern hieß, sprach ich zu ihr: Die Barmherzigkeit tu an mir, daß wo wir hinkommen, du von mir sagest, ich sei dein Bruder. 3. Du sollst keine andern Götter neben mir haben.32. Daß ihr meinen heiligen Namen nicht entheiliget, und ich geheiliget werde unter den Kindern Israel; denn ich bin der HErr, der euch heiliget,26. Unsere Kinder, Weiber, Habe und all unser Vieh sollen in den Städten Gileads sein; 7. Du sollst keine andern Götter haben vor mir.
509 / 509522 / 2055656 / 33991141 / 4743168 / 5059

656 ist die andere Zahl. Sie ist wie 2000 minus 1344 (die Sequenz zwischen Spalte B-C und C-D). Wenn wir den 344. Vers der Offenbarung lesen, erfahren wir vom 1000-jährigen Reich. Wenn wir den 334. Vers lesen dann hören wir seinen Namen: Das Wort Gottes. Hier steht: Du sollst keine Götter neben mir haben. Hier in der Torah ist aber ein Gott neben YHVH, und sein Name ist eine Ziffer. Oder ist er selbst der Gott? Anyway, intuitiv beginnen wir die Offenbarung zu verstehen, und wir sehen hier, was während dem babylonischen Exil als Gottes Wort gebastelt wurde.

Ich erspare mir hier mehr Beispiele. Was ich zeigen wollte, der ELS-Code hat einen Vorgänger, bzw. deutet auf eine Tradition hin, die im Baum der Erkenntnis bereits abgebildet ist. Das Wort Gottes wurde gekreuzigt (oder man könnte auch sagen mit drei Nägeln festgenagelt - Wav ist der Nagel - und zählt Sechs) lange bevor Jesus predigte. Oder besser, er lehrte darüber.

Paulus, der Pharisäer wusste, dass das Wort Gottes am Kreuz in der Horizontalen und Vertikalen mit 666 fixiert worden war, als Schuldschrift. Paulus brauchte keinen Jesus persönlich zu kennen, sondern er predigte Befreiung aus diesem Wissen. Er predigte das auferstandene Wort Gottes ausserhalb allen Fleisches, das heisst ausserhalb der vorhandenen Schrift.

Es gibt das Wort, man solle wachsen lassen, bis die Früchte sichtbar werden. Die Früchte sind der ELS-Bibelcode mit Gottes Gestammel. Und die Torah ist Israel nun zum Mene Tekel geworden, nicht nur Israel, oder nicht Israel als solchem, sondern einem Schlag von Gläubigen, die sich entweder Buchstaben gläubig oder als heuchelnde Kabbalisten hinter einem Wort Gottes verkriechen wollen, es als Vorwand verwenden, oder davon irgend was sich erhoffen.
 

Bibelcodes der anderen Art

Ich arbeite nicht mit Bibelcodeprogrammen, habe mir aber selbst ein Instrument erstellt, welches ELS Phänomene in Genesis erforschen lässt. Dazu möchte ich ein Beispiel bringen.

YNRY in "Im Anfang schuf Gott den Namen.... "

H Y M A T H S M Y M V A
O V - B V L M Y N H V V 
Y - O R B V Y H Y - B Q 
R O S H V H N H - # V B 
V H Y H L A R B O H R A 
N H V Y B N Y H V H A L

Das Beispiel rechts entstammt dem Buch Genesis Kap 1-2.
Genauer gesagt, der erste Buchstabe beginnt im Satz:
BRASYT BRA ALHYM AT HSM(YM)
Im Anfang schuf Gott den Namen (oder die Himmel)

Nun wende ich eine ELS von 565 an. YHVH ist 10565.
Diese Sequenz ist also nicht ohne Bedeutung.
Wir finden im Text den Code: SM INRI
Oder gemeint: Im Anfang schuf Gott den Namen INRI

Wie der Bibelcode zu erstellen ist, ist nicht beschrieben. Diese Methode hier berücksichtigt die Bindestriche wie Buchstaben, wie dies auch die meisten Bibelprogramme machen. In meinem Tabellenblatt kann ich diese ignorieren lassen mit dem Effekt, dass der Code wie zu erwarten verschwindet.

Was spricht für diesen Code (dass er nicht ein zufälliges Phänomen ist):

YNRY in "Aber die Schlange war.... "

H N X S H Y H O R V M 
H A S H H N X S H S Y 
R A T - D R K O C H X 
A M R L V Y H V H L K

Zweite Anordnung in Genesis 3.1
Aber die Schlange war klüger/nackter als
(egal was sie war, sie war das gleiche Wort wie der Mann und sein Weib als sie sich nicht schämten)
ELS = 666 (braucht keinen Kommentar)
Buchstabenaufwand ca. 2000 Zeichen.
zu lesen: Und die Nachasch war "INRI"

Dieser Code ist möglich mit Korentext (hier verwendet).
Andere Ausgaben: Venice Miqraot G'dolot - Sasson - Leningrad - Jerusalem - Keter Aram-Zuba weichen um einen Buchstaben ab vom Korentext in Gen.4.13
Hilleli weicht in Gen.4:4, Jerusalem in Gen.4:7 von Koren ab.
Die Notierung der Bindestriche ist aber bei meinen Unterlagen zu Textversionen nicht notiert.

YNRY - Moses und Aaron in "Aber die Schlange war.... "

S M - H N H R H S N Y G 
A S R Y Q R A - L V H A 
V H N X S H Y H O R V M 
V T P Q X N H O Y N Y S 
A S H H N X S H S Y A N 
M Y X L K V A K L T A T 
- D R K O C H X Y Y M V 
B V V Y A M R Q Y N A L 
Y H V H L K N K L - H R 

Dieser Zweite Code basert auf dem ELS von 666. Wenn ich nun das komplementäre ELS von 334 verwende (1000 - 666 = 334), geschieht ein sehr interessantes Coderätsel.

ELS = 334
Buchstabenaufwand ca 2700 Zeichen.

Man sieht eine "Treppe" bestehend aus den Worten:
MSH (Moses) - NXS - SXN (Schachan = Brustschld des Priesters) - NXS - AHRN (Aaron)
Das vorherige YNRY erscheint hier als Diagonale. Aus dem numerischen Zusammenhang wird klar, dass ein absichtlicher Code vorliegt zwischen YNRY und dem soeben beobachteten Moses - Aaron Code.

Nachdem wir im BdE bereits gefunden haben, dass der Text in Zeilen und Spalten um die Krönung Aarons in der Mitte der Torah mi 666 fixiert wurde, überrascht es auch nicht, dass wir Aaron hier mit dem INRI und der Nachasch in einem komplementär ELS finden. Es scheint, dass Bibelcodes auf Buchstabenebene und der Baum der Erkenntnis gemeinsam einer Absicht zur Fixierung des Textes, aber auch zur Initiation der Gelehrten zusammen betrachtet werden müssen. Die Nachasch hat hier keine andere Bedeutung als die Rolle der Torah.

Es entspricht meiner Auffassung, dass Johannes, der am ehesten mit der Kabbala vertraut war, sowohl in der Offenbarung wie auch im Evangelium viele Hinweise auf den Baum der Erkenntnis gibt, wie auch auf den Bibelcode.

Die Existenz des Codes mag damit erklären, warum gerade die Formel INRI mit dem Kreuz verbunden ist. INRI wird damit zum selbstureil der Kreuzigung des Namens Gottes slebst, und zum Fluch.
Notabene... Johannes sprach... und alle werden es anbeten, womit er gewiss weitgehend recht behielt. Mehr zum Thema INRI lesen Sie auf Die Krux: INRI.

Gematriacodes

Die Gematria bildet die Summe über den Zahlwerten von Buchstaben in Worten oder Sätzen.

Untersucht wurde der Schöpfungsbericht. Die Methode beginnt immer beim ersten Buchstaben eines Verses und bildet die Summe.
 

1:01 BRASYT BRA ALHYm AT HSM
Im Anfang schuf Gott den Namen:
1948
1948 ist das Geburtsjahr Abrahams nach MT-Chronologie.
1:01 BRASYT BRA ALHYm AT HSMYm
Im Anfang schuf Gott die Namen oder den Himmel
1998 = 3 x 666
Abraham stirbt im 666. Torahvers. Die Ergänzung des Himmels zum dreifachen davon ist signifikant.
2:09-10 VYCMX YHVH ALHYm Mn-HADMH KL-Oc NXMD LMRAH V+VB LMAKL VOc HXYYm BTVk HGn VOc HDOT +VB VRO. : VNHR YCA MODn LHSQVT AT-HGn VMSm YPRD VHYH LARBOH RA
Und Gott der Herr liess allerlei Bäume aus der Erde wachsen, lieblich anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Es entsprig ein Strom in eden zu wässern desn Garten, und von diesem teilt er sich in vier Arme :
5846 / 5847
Die Anzahl Verse im Pentateuch. Auch andere Werte kommen vor. Aber nur im Kontext mit dem Baum der Erkenntnis taucht der Wert 5847 auf und kein anderer naheliegender Wert.
2:07-09 ....m LNPS XYH. : VY+O YHVH ALHYm Gn-BODn MQDm VYsm Sm AT-HADm ASR YCR. : VYCMX YHVH ALHYm Mn-HADMH KL-Oc NXMD LMRAH V+VB LMAKL VOc HXYYm BTVk HGn VOc HDOT +VB VRO.
...ein (Im) lebendes(n) Wesen. Dann pflanzte Gott der Herr den Garten Eden gegen Morgen und setzte hinein den Menschen den er gebildet. Und Gott der Herr liess allerlei Bäume aus der Erde wachsen, lieblich anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. :
5847
Die Weise Rückwärts empfiehlt sich nach der Methode der Schlange.
2:25 ....TV VLA YTBSSV.
(Und die zwei waren nackt/klug der Mensch und sein Weib) und schämten sich nicht.
1461
Parallel zum ersten Code 1948 begegnen wir hier der Sothisperiode 1461
(3 x 1948 = 4 x 1461 = Pentateuch)

Es lassen sich auf diese Weise noch mehr Codes finden. Die Methode liefert primär Zahlen, und der Gebrauchswert ist durchaus nicht klar. wenn man aber die Genesis als das Wurzeldokument zum BdE oder anderer Kryptik versteht, so werden hier Normen gegeben/bestätigt. Dabei ist eine statisische Signifikanz weniger wichtig, sondern ein richtiger Wert im Kontext zu Text, dem er entnommen wird. Wir haben 56 Verse in den ersten zwei Kapiteln, das heisst, 56 Chancen durch Aufsummieren vom ersten Buchstaben an einen bestimmten Wert zu erreichen. Man dürfte also einige Treffer im Umfeld von 5847 erwarten.

Werte für den Versumfang können auch in anderen Versen ermittelt werden. Ich gebe keine Gewähr über die Vollständigkeit. Bei Handarbeit sind Fehler möglich, auch im zusammenhang mit Tabellenkalkulationen. (Meine Formeln automatisieren viele Grundvorgänge, ein Fehler beim systematischen Abfragen ist aber dennoch möglich).
 

2:01-03 VYKLV HSMYm VHARc VKL-CBAm. : VYKL ALHYm BYVm HSBYOY MLAKTV ASR OsH VYSBT BYVm HSBYOY MKL-MLAKTV ASR OsH. : VYBRk AL(H) ...liefert etwa die Werte 5843 / 5848. Aber es erscheint nicht im Kontext des BdE.
1:07-08 VYOs ALHYm AT-HRQYO VYBDL BYn HMYm ASR MTXT LRQYO VBYn HMYm ASR MOL LRQYO VYHY-Kn. : VYQRA ALHYm LRQYO SMYm VYHY-O ergibt den Werte 5845
1:20-21 VYAMR ALHYm YSRCV HMYm SRc NPS XYH VOVp YOVPp OL-HARc OL-PNY RQYO HSMYm. : VYBRA ALHYm AT-HTNYNm HGDLYm VAT KL-NP ergibt den Wert 5846 (ein akzeptierter Wert), aber nicht im Kontext des Baumes. Ebenso...
1:10 VYQRA ALHYm LYBSH ARc VLMQVH HMYm QRA YMYm VYRA ALHYm KY-+VB. : VYAMR ALHYm TDSA HARc DSA OsB MZRYO ZRO Oc PRY OsH PRY L ergibt den Wert 5844. Hier ist von Gesträuch die Rede. Ein kritischer Fall in meiner Argumentation.

Das Kriterium ist der Baum als Wort, Symbol für Erkennen und Unterscheiden.
Einen kritischer Fall habe ich entdeckt, in dem wohl von OC die Rede ist, aber doch im allgemeinen Sinn und nicht im Sinne des Baumes des Lebens oder der Erkenntnis. Dieser eine Wert ist 5844. Die Anzahl der Verse der Torah lässt sich wie folgt ausdrücken:
5847 =
5844 + 3 =
3 x 1948 + 3 =
4 x 1461 + 3 =
12 x 487 + 3 =
16 x 365,25 + 3

Der Wert 5844 ist also zwar nicht die Anzahl der Verse für den BdE, aber das nächst kleiner kgV. von wichtigen Werten wie:
1948 als die Abraham Periode, 1461 die Sothisperiode und 365,25 als das Sonnenjahr.

Ich kann also nicht sagen, dass Der Gematria-Summencode mit statistischer Signifikanz die Annahme bestätigt, dass die Torah für den BdE 5847 Verse umfasse. Ich habe aber gerade zwei gute Ergebnisse im Kontext mit dem Baum der Erkenntnis, gegen nur eine andere Version, welche die gute nicht ausschliesst, so dass dieses Verfahren hier mir tendenziell Recht gibt.

Ein Code braucht einen erläuternden Umstand, welcher ihn einem Kontext zuordnet. Wir können uns fragen, ob dies im Falle von BRASYT BRA ALHYM AT HSM der Fall ist. Es braucht Kenntnis um Abraham im BdE (Jahresangaben zu Abraham finden sich haupsächlich in 666 Anordnungen des BdE.) welche den Gehalt dieses ersten Statements erbringt.
Anderseits wirken die Codes der Gematria wie eine Art Sicherung in kleinen Textabschnitten. Dies aber nur dann, wenn der Sinn eines Codes wirklich erkannt und für den Schreiber bewusst war. Dies ist etwas, was ich wiederum bezweifle.
Die Gematriacodes in der Schöpfung reichen nicht als Argument für einen stabilen Text in der Schöpfung, der uns Gewähr für den SM INRI Code gibt.

Bei allem gilt es zu bedenken.... es ist ebenso wahrscheinlich, dass Code verloren geht, wie er auch zusätzlich konstruiert wird, in dem Zusammenhänge hineingedeutet werden, oder durch Korrekturen am Text "berichtigt" werden.

Als Beispiel der INRI Code. Er ist möglich bei einer Textvariante. Wir haben gesehen, dass INRI im Kontext mit drei bedeutungsvollen ELS Intervalen auftaucht, einmal in einem "Bilderrätsel" das gewiss frei von crhistlichem Bedeutungsgehalt ist. Ist der auf dem 565 (im Anklang an 10565 = YHVH) ein bewusster Code, dass INRI eine vom christlichen unabhängige Bedeutung hat? Oder ist er ein Code der nach dem erscheinen der Christen durch eine gewählte Textvariante bevorzugt wurde? Sollten Yuden im Andenken an Jesu ein für sie problematisches christliches INRI Symbol in ihre Torah codieren nicht nur als 666 Variante, sondern in einem 565 HaSeM Code? Dies widerspricht der Tendenz der wir sonst begegnen. INRI - das nur im Lateinischen Sinn als Iesvs Nazarenv Rex Ivdaeorum funktioniert - muss wohl eine für die Juden selbständige vorchristliche Bedeutung haben, die sie deshalb nicht aus dem Text tilgten. Wenn INRI wirklich etwas bedeutet hat (und nicht ein Zufallsscode einer Textvariante ist), dann wohl nicht das, was man heute damit verbindet. Beziehungsweise, man muss davon ausgehen, dass der Autor genannt Johannes dieses (wie so vieles) für seinen Jesus annektierte.

Wie bereits gelesen erachte ich den ELS-Bibelcode via Codeprogramme und einem "sanktionierten" Text für einen überzogenen Anspruch. Obige Codes gelten als Beispiel in welcher Weise ich Codes in überschaubaren Bereichen mit nicht willkürlichen ELS für möglich halte. Während uns die Codeprogramme dazu verleiten die Bibel als etwas zu betrachten was sie nicht ist (ein Orakelbuch) übersehen wir dabei eventuell, was sie ist: Ein codiertes und zum Teil sich selbst beschreibendes Buch, das sich selbst fixieren will.
Die Torah ist ein umzäuntes Buch. der Zaun ist ein Symbol für die Sicherung, und gleichzeitig auch ein Siegel. Die Torah ist nicht ein versiegeltes Orakelbuch im modernen Sinne, sondern ein Buch, das Siegel enthält, welche über den eigenen Umfang Auskunft geben. Solcherart Beziehungen eröffnen natürlich auch zusätzliche Deutungen wie auch der BdE.

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Saturday, April 19, 2003 18:17:06 - Frohe Ostern - der Buchstaben ist gekreuzigt, Gottes ganzer Sinn aber lebt.
Wednesday, May 07, 2003 : Nachtrag Gematria und SM INRI Code
Monday, May 03, 2004 : Nachtrag zusätzliche INRI Codes hinzugefügt.

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